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Zahnunfall: abgebrochener Schneidezahn bei Kindern (Erste Hilfe) Schnelles Handeln rettet Kinderzähne

Etwa jedes dritte Kind erlebt einen Zahnunfall – mit richtiger Erste Hilfe steigen die Rettungschancen enorm

Das Wichtigste in Kürze

  • check Nach dem Unfall das Kind beruhigen, Blutung stoppen und das Zahnfragment sofort sichern und feucht aufbewahren.
  • check Die Zahnrettungsbox aus der Apotheke hält das Fragment bis zu 24 Stunden am Leben, kalte H-Milch bis zu 2 Stunden.
  • check Innerhalb einer Stunde zum Zahnarzt bringen, da die Zeit entscheidend für den Behandlungserfolg ist.
  • check Milchzähne werden nicht wieder eingesetzt, bei bleibenden Zähnen können Fragmente oft wieder angeklebt werden.
  • check Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt Behandlungskosten von der Füllung bis zum Implantat oft vollständig.
Zahnunfall: abgebrochener Schneidezahn bei Kindern (Erste Hilfe)
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Inhaltsverzeichnis

1. Schneidezahn abgebrochen: Die ersten Minuten entscheiden

Ein abgebrochener Schneidezahn bei Kindern ist keine Seltenheit – etwa jedes dritte Kind erlebt bis zum 16. Lebensjahr einen Zahnunfall. Besonders wichtig: Schnelles Handeln kann den Zahn retten. Nach einem Unfall sollten Sie:

  • Das Kind beruhigen und die Verletzung prüfen (Blutungen, wackelnde Zähne, Kieferverletzungen).
  • Den Mund reinigen, Blutungen stoppen und Schwellungen mit einer kalten Kompresse lindern.
  • Das Zahnfragment sichern: Nur an der Zahnkrone anfassen, nicht reinigen, und in einer Zahnrettungsbox oder kalter H-Milch aufbewahren.
  • Innerhalb der ersten Stunde einen Zahnarzt aufsuchen, selbst bei kleinen Schäden.

Wichtige Fakten:

  • Zahnrettungsbox: Beste Aufbewahrung (bis zu 24 Stunden wirksam).
  • H-Milch: Kurzfristige Lösung (30–60 Minuten).
  • Wasser oder trockenes Tuch: Ungeeignet, da Zellen sofort zerstört werden.

Eine schnelle Untersuchung und Behandlung durch den Zahnarzt ist entscheidend, um langfristige Schäden wie Infektionen oder Fehlstellungen zu vermeiden. Melden Sie den Unfall Ihrer Versicherung, da Folgekosten oft erst Jahre später auftreten können.

2. Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem abgebrochenen Zahn

Im Anschluss an den Unfall sollte sofort Erste Hilfe geleistet werden:

Das Kind beruhigen und die Verletzung überprüfen

Beruhigen Sie Ihr Kind und sprechen Sie ruhig, aber bestimmt. In solchen Momenten steht Ihr Kind oft unter Schock und braucht Ihre Unterstützung.

Untersuchen Sie den Mund sorgfältig: Gibt es Blutungen, wackelnde Zähne oder einen ungleichmäßigen Biss? Wenn Kieferverletzungen oder ausgerenkte Zähne vermutet werden, suchen Sie sofort einen zahnärztlichen Notdienst auf. Klären Sie auch, ob ein Milchzahn oder ein bleibender Zahn betroffen ist, da dies die Behandlung maßgeblich beeinflusst. Bei offenen Wunden prüfen Sie den Tetanus-Impfschutz und sorgen Sie bei Bedarf für eine schnelle Auffrischung.

Den Mund reinigen und die Blutung stoppen

Spülen Sie den Mund vorsichtig mit klarem Wasser aus, um Blut und Schmutz zu entfernen. Achten Sie darauf, nicht direkt auf die Wunde oder den verletzten Zahn zu spülen, um weitere Schäden zu vermeiden. Lassen Sie Ihr Kind den Kopf leicht nach vorne neigen, damit Blut und Wasser abfließen können.

Um die Blutung zu stillen, legen Sie ein sauberes, fußelfreies Tuch, sterile Gaze oder ein Stofftaschentuch auf die Wunde und üben Sie sanften, aber konstanten Druck aus. Ihr Kind kann auch vorsichtig darauf beißen. In den meisten Fällen stoppt die Blutung innerhalb weniger Minuten.

Kältekompresse zur Schmerzlinderung auflegen

Sobald die Wunde versorgt ist, können Sie Maßnahmen zur Schmerzlinderung ergreifen.

Legen Sie eine kalte Kompresse oder ein feuchtes, kaltes Tuch auf die Aussenseite der Wange. Dies hilft, Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und kann bei starker Blutung unterstützend wirken. Kühlen Sie ausschließlich von außen – niemals direkt auf den Zahn oder freiliegende Nerven, da dies erhebliche Schmerzen verursachen kann.

Kühlen Sie in Intervallen von etwa 10 bis 15 Minuten, um Erfrierungen der Haut zu vermeiden. Diese Maßnahmen ersetzen nicht den Zahnarztbesuch, sie verschaffen Ihrem Kind jedoch Erleichterung, bis eine professionelle Behandlung möglich ist.

3. Umgang mit dem abgebrochenen Zahnfragment und richtige Aufbewahrung

Zahnfragment Aufbewahrung: Vergleich der Methoden und Haltbarkeit

Zahnfragment sicher finden und handhaben

Nach der Erstversorgung zur Blutstillung und Schmerzlinderung ist es wichtig, das abgebrochene Zahnfragment korrekt zu behandeln. Suchen Sie das Zahnstück so schnell wie möglich und greifen Sie es nur an der Zahnkrone – also dem weißen, sichtbaren Teil des Zahns. Vermeiden Sie es unbedingt, die Bruchstelle oder die Wurzel zu berühren, da diese empfindliche Zellen und Nervenfasern enthalten, die für eine erfolgreiche Wiederbefestigung essenziell sind.

Reinigen Sie das Zahnfragment nicht, auch wenn es verschmutzt ist. Schrubben, bürsten oder desinfizieren Sie es keinesfalls, da dies das Gewebe am Zahn beschädigen könnte. Lassen Sie das Fragment so, wie Sie es gefunden haben, und achten Sie darauf, dass es nicht austrocknet. Bereits kurze Zeit ohne Feuchtigkeit kann dazu führen, dass das Zahnfragment unbrauchbar wird.

Aufbewahrungsmethoden für Zahnfragmente

Die richtige Lagerung des Zahnfragments ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Platzieren Sie das Fragment innerhalb von 20 bis 30 Minuten in einem geeigneten Medium:

Aufbewahrungsmedium Haltbarkeit Wirksamkeit
Zahnrettungsbox Bis zu 24 Stunden Sehr gut (erhält die Zellen am Leben)
Kalte H-Milch 30 Minuten – 2 Stunden Gut (für kurzfristige Lagerung geeignet)
Isotonische Kochsalzlösung 30 Minuten – 2 Stunden Akzeptabel (nur kurzfristig geeignet)
Speichel / Frischhaltefolie Maximal 30 Minuten Nur im Notfall
Wasser / trockenes Tuch 0 Minuten Schädlich (zerstört Zellen sofort)

Die Zahnrettungsbox ist die beste Option und in Apotheken erhältlich. Viele Schulen, Sportvereine oder Schwimmbbäder haben solche Boxen ebenfalls vorrätig – fragen Sie dort nach. Wenn keine Zahnrettungsbox verfügbar ist, verwenden Sie kalte H-Milch aus dem Kühlschrank. Vermeiden Sie unbedingt die Lagerung in Leitungswasser oder einem trockenen Tuch, da dies die Zellen irreparabel schädigt.

Bringen Sie das Zahnfragment und Ihr Kind so schnell wie möglich zum Zahnarzt, am besten innerhalb der ersten Stunde nach dem Unfall. Schnelles Handeln erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung erheblich.

4. Kontakt zur Notfallversorgung und der Weg zum Zahnarzt

Nachdem das Zahnfragment sicher aufbewahrt wurde, sollten Sie die nächsten Schritte zur Notfallversorgung zügig einleiten.

Wann Sie den zahnärztlichen Notdienst kontaktieren sollten

Ein abgebrochener Schneidezahn erfordert sofortige zahnärztliche Aufmerksamkeit. Kontaktieren Sie zuerst Ihren Zahnarzt, selbst wenn es außerhalb der regulären Sprechzeiten ist. Viele Praxen bieten auf ihrem Anrufbeantworter Notfallnummern oder Hinweise für dringende Fälle an.

Falls Ihr Zahnarzt nicht erreichbar ist, wenden Sie sich an den zahnärztlichen Notdienst in Ihrer Region. Bei schwerwiegenden Verletzungen wie starken Blutungen, Verdacht auf Kieferbrüche oder anderen ernsten Gesichtsverletzungen sollten Sie direkt in eine Klinik mit Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie fahren.

Wichtige Informationen, die Sie bereithalten sollten:

  • Alter des Kindes
  • Beschreibung der Verletzung (z. B. abgebrochen, ausgeschlagen, gelockert)
  • Zeitpunkt des Unfalls
  • Aktuelle Aufbewahrung des Zahnfragments
  • Tetanus-Impfstatus des Kindes

Diese Angaben helfen dem Notdienst, die Situation besser einzuschätzen und Ihnen gezielte Anweisungen zu geben.

Transport des Kindes und des Zahnfragments

Sobald die Erstversorgung abgeschlossen ist, bringen Sie Ihr Kind so schnell wie möglich zum Zahnarzt. Zeit ist hier ein entscheidender Faktor.

Bewahren Sie das Zahnfragment in einer Zahnrettungsbox auf und versuchen Sie, Ihr Kind während des Transports zu beruhigen. Erklären Sie ihm in einfachen Worten, was als Nächstes passiert. Notieren Sie den Unfallhergang für sich, da diese Informationen später möglicherweise von der Schule, dem Sportverein oder der Unfallkasse benötigt werden. Eine sorgfältige zahnärztliche Dokumentation ist ebenfalls wichtig, da Folgekosten durch Zahnverletzungen oft erst Jahre später auftreten können.

5. Behandlung und Nachsorge

Nach einem schnellen Transport in die Zahnarztpraxis beginnt die gezielte Behandlung. Dabei unterscheidet sich die Vorgehensweise je nach Zahntyp: Milchzähne und bleibende Zähne werden unterschiedlich behandelt. Bei Milchzähnen liegt der Fokus auf dem Schutz des darunter liegenden Zahnkeims. Scharfe Kanten werden geglättet, und größere Abbrüche können gefüllt werden. Häufig wird ein antibakterielles Gel verschrieben, um Entzündungen im umliegenden Gewebe vorzubeugen. Eine graue oder dunkle Verfärbung des Milchzahns ist meist unbedenklich und kann sich mit der Zeit zurückbilden. Sollte jedoch ein kleines gelbes Bläschen (Fistel) am Zahnfleisch auftreten, deutet dies auf eine Entzündung hin, die den bleibenden Zahn gefährden könnte und sofort behandelt werden muss.

Behandlung von Milchzähnen

Ausgeschlagene Milchzähne werden nicht wieder eingesetzt, da dies den Keim des bleibenden Zahns schädigen könnte. Kleinere Verletzungen werden durch Glätten der Bruchstelle oder eine Füllung versorgt. Der Zahnarzt beobachtet den Milchzahn, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen. Eltern sollten darauf achten, dass die verletzte Stelle beim Zähneputzen sauber gehalten wird, und ihrem Kind dabei helfen.

Behandlung von bleibenden Zähnen

Bei bleibenden Zähnen steht der Erhalt des natürlichen Zahns im Vordergrund. Abgebrochene Fragmente können oft mit modernen Kompositmaterialien wieder angeklebt werden. Gelockerte, verschobene oder wieder eingesetzte Zähne werden mit einer Draht-Komposit-Schiene stabilisiert, die je nach Verletzung 1 bis 4 Wochen verbleibt. Sollte der Zahnnerv geschädigt sein, könnte eine Wurzelkanalbehandlung notwendig werden. Die Erfolgschancen hängen stark von der Zeit ab: Wird ein ausgeschlagener Zahn innerhalb von 5 Minuten wieder eingesetzt, beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine normale Gewebeheilung 73 %. Nach 10 Minuten sinkt diese bereits auf 50 %. Regelmäßige Kontrolltermine sind anschließend unverzichtbar.

Nachsorgetermine

Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind entscheidend, um Spätfolgen wie Wurzelresorption, Nervenabsterben oder Infektionen frühzeitig zu erkennen. Der Zahnarzt überprüft die Durchblutung des Zahnnervs und erstellt bei Bedarf Röntgenaufnahmen. Besonders bei Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren wird so die Entwicklung der Zahnwurzel überwacht. Bei Schleimhautverletzungen sollte zudem der Tetanus-Impfschutz überprüft werden. Jeder Zahnunfall sollte Ihrer Versicherung gemeldet werden – auch wenn er zunächst harmlos erscheint, da Folgeschäden oft erst Jahre später sichtbar werden.

6. Behandlungskosten und Zahnzusatzversicherung

Zu erwartende Behandlungskosten

Die Kosten für die Behandlung eines abgebrochenen Schneidezahns können stark variieren, abhängig von der Schwere der Verletzung. Kompositfüllungen für kleinere Schäden bewegen sich zwischen 70 € und 200 €. Bei Milchzähnen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse (GKV) die Kosten für zahnfarbene Füllungen im Frontzahnbereich vollständig. Bei bleibenden Zähnen sieht es anders aus: Wird eine Keramikkrone benötigt, belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 700 € bis 1.000 €. Hier steuert die GKV lediglich einen Festzuschuss von ca. 153 € bei, sodass ein Eigenanteil zwischen 547 € und 847 € bleibt.

Eine Wurzelkanalbehandlung kann je nach Umfang zwischen 300 € und 2.500 € kosten, insbesondere wenn mehrere Sitzungen erforderlich sind oder der Zahn noch im Wachstum ist. Auch hier übernimmt die GKV die Kosten nur, wenn die Behandlung als medizinisch notwendig gilt.

Bei einem vollständigen Zahnverlust steigen die Kosten erheblich. Ein Implantat mit Krone kostet zwischen 1.900 € und 2.500 €. In der Regel übernimmt die GKV hier keine Kosten – der gesamte Betrag muss selbst getragen werden. Verfahren wie eine Zahnextrusion, bei der die Zahnwurzel leicht angehoben wird, können zusätzliche Kosten verursachen.

Diese Beispiele zeigen, wie teuer Zahnbehandlungen werden können, was die Bedeutung eines guten Versicherungsschutzes deutlich macht.

Wie Privadent bei Zahnnotfällen absichert

Um solche finanziellen Belastungen zu minimieren, bietet Privadent eine umfassende Zahnzusatzversicherung an. Diese Versicherung schließt die Versorgungslücken, die durch die GKV entstehen. Mit Privadent erhalten Sie Zugang zu über 150 Tarifen, von denen viele 100 % der Behandlungskosten abdecken. Einige Tarife kommen sogar ohne Wartezeiten aus und bieten Sofortschutz ab dem ersten Tag. Das bedeutet, dass Sie auch bei einem plötzlichen Zahnunfall direkt abgesichert sind.

Es ist entscheidend, dass Sie den Unfall umgehend Ihrer Versicherung melden, selbst wenn zunächst keine sichtbaren Schäden vorhanden sind. Spätfolgen wie Nervenschäden oder Wurzelresorption können sich oft erst Jahre später bemerkbar machen. Eine rechtzeitige Dokumentation durch den Zahnarzt ist daher essenziell, um Folgekosten geltend zu machen. Vor größeren Eingriffen empfiehlt es sich, einen Heil- und Kostenplan erstellen zu lassen und diesen von der Versicherung genehmigen zu lassen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

7. Fazit

Ein abgebrochener Schneidezahn erfordert schnelles Handeln. Zuerst sollten Sie Ihr Kind beruhigen, die Blutung stoppen, das Zahnfragment sichern und es kühl lagern.

Die korrekte Aufbewahrung ist entscheidend dafür, ob der Zahn gerettet werden kann. Achten Sie darauf, dass das Fragment nicht austrocknet, da trockene Lagerung die Erfolgschancen binnen Minuten zunichtemacht.

Suchen Sie unbedingt innerhalb der ersten Stunde einen Zahnarzt auf, auch wenn die Verletzung harmlos wirkt. Spätfolgen wie Nervenschäden oder Wurzelresorption können sich erst Jahre später bemerkbar machen. Nur eine schnelle zahnärztliche Untersuchung kann solche langfristigen Schäden verhindern. Eine frühzeitige Dokumentation durch den Zahnarzt ist daher essenziell.

Melden Sie den Unfall umgehend Ihrer Versicherung, selbst wenn keine sichtbaren Schäden erkennbar sind. Mit einer Privadent-Zahnzusatzversicherung profitieren Sie von umfassendem Sofortschutz und einer Kostenübernahme von bis zu 100 % – egal ob es sich um Kompositfüllungen, Wurzelbehandlungen oder Implantate handelt.

8. Häufig gestellte Fragen

Ein abgebrochenes Zahnfragment sollte so schnell wie möglich feucht und sauber gehalten werden, um die Zellen nicht zu schädigen. Am besten bewahren Sie es in einer Zahnrettungsbox auf, die speziell für solche Situationen entwickelt wurde. Haben Sie keine Zahnrettungsbox zur Hand, können Alternativen wie H-Milch, eine isotone Kochsalzlösung oder ein sauberes, feuchtes Tuch verwendet werden. Wichtig: Reinigen oder trocknen Sie das Fragment nicht, da dies die empfindlichen Zellen zerstören könnte.

Gehen Sie so schnell wie möglich zu einem Zahnarzt. Je schneller Sie handeln, desto besser stehen die Chancen, dass der Zahn gerettet werden kann.

Schnelles Handeln bei einem Zahnunfall kann den Unterschied zwischen Zahnerhalt und dauerhaften Schäden ausmachen. Wenn ein Zahn abbricht oder ausgeschlagen wird, ist eine sofortige Versorgung entscheidend, um Komplikationen wie Infektionen oder bleibende Schäden zu verhindern. Besonders bei Kindern, die häufig von solchen Unfällen betroffen sind, ist eine rasche Reaktion wichtig, um die Heilung bestmöglich zu unterstützen.

Bleibt ein Zahnunfall unbehandelt, können schwerwiegendere Probleme entstehen, die aufwendige und kostenintensive Behandlungen erfordern. Ein Zahnarzt hat die Möglichkeit, einen ausgeschlagenen Zahn wieder einzusetzen oder einen abgebrochenen Zahn zu reparieren, wodurch sowohl die Funktion als auch die Ästhetik erhalten bleiben. Eine schnelle Reaktion bewahrt nicht nur die Zahngesundheit, sondern reduziert auch mögliche Folgekosten erheblich.

Die Zahnzusatzversicherung deckt in der Regel die Kosten, wenn Kinder einen Zahnunfall erleiden. Dazu zählen wichtige Leistungen wie die Erstversorgung, Nachsorge und der fachgerechte Transport des Zahns – etwa in einer Zahnrettungsbox.

Wie viel übernommen wird, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Es ist daher sinnvoll, sich im Vorfeld über die Leistungen Ihrer Zahnzusatzversicherung zu informieren, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.

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