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Zahn abgebrochen: was jetzt, welche Behandlung, welche Kosten Ruhe bewahren und schnell handeln

Zahnfragment in Zahnrettungsbox oder H-Milch lagern – innerhalb von 30 Minuten kann der Zahn oft gerettet werden

Das Wichtigste in Kürze

  • check Das Zahnfragment nur an der Krone anfassen und feucht in einer Zahnrettungsbox oder kalter H-Milch aufbewahren.
  • check Innerhalb von 30 Minuten zum Zahnarzt zu kommen erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Wiederanbringung enorm.
  • check Die Behandlungskosten variieren stark: Von 60 Euro für Polieren bis über 4.000 Euro für ein komplettes Implantat.
  • check Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bis zu 75 % der Regelversorgung, hochwertige Materialien kosten extra.
  • check Eine Zahnzusatzversicherung schließt die Lücke und ermöglicht moderne Behandlungen ohne hohe Eigenkosten.
Zahn abgebrochen: was jetzt, welche Behandlung, welche Kosten
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Inhaltsverzeichnis

1. Was tun, wenn ein Zahn abbricht?

Ein abgebrochener Zahn kann schnell passieren – sei es beim Sport, durch einen Unfall oder beim Biss in etwas Hartes. Wichtig ist: Schnell handeln, um Folgeschäden oder Infektionen zu vermeiden. Hier die wichtigsten Schritte:

  • Zahnfragment sichern: Am besten in einer Zahnrettungsbox aufbewahren (bis zu 48 Stunden). Alternativen: kalte H-Milch (bis zu 2 Stunden) oder Speichel (max. 30 Minuten).
  • Schnell zum Zahnarzt: Innerhalb von 30 Minuten erhöhen sich die Chancen, den Zahn zu retten.
  • Schmerzen lindern: Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen, betroffene Stelle kühlen.

Behandlungsmöglichkeiten und Kosten

Die Therapie hängt vom Schaden ab:

  • Kleine Schäden (Schmelz): Polieren oder Füllung (ab ca. 60 Euro).
  • Mittlere Schäden (Dentin): Kompositfüllung oder Inlay (70–800 Euro).
  • Große Schäden (Pulpa): Wurzelbehandlung, Krone oder Implantat (300–4.200 Euro).

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bis zu 75 % der Regelversorgung (mit Bonusheft). Ein Zahnzusatzversicherung Vergleich kann helfen, die Eigenkosten deutlich zu senken.

Tipp: Bewahren Sie Ruhe, sichern Sie das Fragment und suchen Sie schnell einen Zahnarzt auf.

2. Erste Schritte nach einem Zahnbruch

Ein Zahnbruch kann erschreckend wirken, doch schnelles und überlegtes Handeln ist entscheidend. Prüfen Sie zunächst, ob es blutet, und ob das Zahnfragment sowie der restliche Zahn stabil sind. Bei Blutungen hilft es, vorsichtig auf ein sauberes Tuch oder eine Mullbinde zu beißen. Das Zahnfragment sollte unbedingt gesichert werden, um eine Wiederanbringung zu ermöglichen.

Zahnfragment richtig aufbewahren

Oft lässt sich ein abgebrochenes Stück wieder anbringen – wenn es korrekt aufbewahrt wird. Am besten eignet sich eine Zahnrettungsbox aus der Apotheke. Sie hält das Fragment bis zu 48 Stunden lebensfähig. Falls keine Zahnrettungsbox verfügbar ist, kann kalte H-Milch als kurzfristige Alternative dienen und das Fragment bis zu 2 Stunden schützen.

Wichtig: Berühren Sie das Zahnfragment ausschließlich an der Krone, also an der glatten Oberfläche. Fassen Sie niemals die Wurzel oder die Bruchstelle an. Verzichten Sie darauf, das Fragment zu reinigen oder zu desinfizieren, da dies die für die Wiederanbringung benötigten Zellen zerstören könnte. Leitungswasser oder trockene Lagerung sind ungeeignet, da sie die Zellen sofort absterben lassen.

Aufbewahrungsmedium Maximale Aufbewahrungsdauer Empfehlung
Zahnrettungsbox Bis zu 48 Stunden Ideal (enthält Nährstoffe)
Kalte H-Milch Bis zu 2 Stunden Gute Alternative
Speichel (im Mund) Bis zu 30 Minuten Nur im Notfall (Schluckgefahr)
Kochsalzlösung Bis zu 30 Minuten Nur kurzfristig
Leitungswasser / trocken 0 Minuten Nicht empfohlen (Zellen sterben ab)

Zahnarzt sofort kontaktieren

Nachdem das Fragment gesichert ist, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Zahnarzt kontaktieren. Informieren Sie die Praxis über den Vorfall und das gesicherte Fragment, damit ein Notfalltermin organisiert werden kann. Besonders wichtig ist es, den Zahn innerhalb von 30 Minuten behandeln zu lassen, da dies die besten Heilungschancen bietet. Dank moderner Adhäsivtechniken können Zahnärzte oft das Originalfragment wieder anbringen, was in der Regel günstiger ist als künstlicher Zahnersatz.

„Ein abgebrochener Zahn sieht oft dramatischer aus, als er ist. Häufig können wir ihn erhalten oder ästhetisch perfekt rekonstruieren. Wichtig ist: Ruhe bewahren, das Zahnstück sichern und schnell in die Praxis kommen." – Chiara Sofia Preis, Zahnärztin

Schmerzen bis zum Termin lindern

Zur Linderung der Schmerzen können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol eingenommen werden. Aspirin (ASS) sollte vermieden werden, da es blutverdünnend wirkt und Nachblutungen begünstigen kann. Um Schwellungen zu verringern, kühlen Sie die betroffene Stelle von außen mit einem Kühlpack, das in ein Handtuch gewickelt ist. Spülen Sie den Mund vorsichtig mit lauwarmem Wasser aus, um lose Splitter zu entfernen, ohne dabei Druck auf die Bruchstelle auszuueben. Falls scharfe Kanten stören oder Nerven freiliegen, können Sie die Stelle vorübergehend mit zuckerfreiem Kaugummi oder provisorischem Zahnzement aus der Apotheke abdecken. Vermeiden Sie es, auf der betroffenen Seite zu kauen, bis der Zahn behandelt wurde.

3. Schadensausmass richtig einschätzen

Die Schwere eines Zahnbruchs entscheidet darüber, welche Behandlung erforderlich ist und wie schnell gehandelt werden sollte. Grundsätzlich gilt: Je tiefer der Bruch in den Zahn eindringt, desto komplexer gestaltet sich die Behandlung. Die betroffenen Schichten des Zahns geben dabei Auskunft über das Ausmass der Verletzung.

Kleine Absplitterungen und Oberflächenrisse

Bei kleineren Schäden ist lediglich der Zahnschmelz betroffen, also die harte äußere Schutzschicht des Zahns. Das zeigt sich durch raue Kanten oder winzige Absplitterungen, meist an den Schneidezähnen. Solche Schäden verursachen in der Regel keine Schmerzen und fallen oft nur beim Berühren mit der Zunge oder beim Blick in den Spiegel auf. Dennoch ist eine frühzeitige Behandlung sinnvoll, um langfristige Schäden wie Entzündungen durch eindringende Bakterien zu vermeiden. Kleine Defekte lassen sich oft durch Polieren oder eine Kompositfüllung beheben. Die Kosten starten hier bei etwa 60 Euro.

Mittelgroße Brüche

Reicht der Bruch bis zum Dentin, der gelblichen Schicht unter dem Zahnschmelz, spricht man von einem mittelgroßen Schaden. Das Dentin enthält winzige Kanäle, die bis zum Zahnnerv führen, wodurch der Zahn empfindlich auf Temperaturunterschiede reagiert. Kalte Getränke, heiße Speisen oder süße Lebensmittel können stechende Schmerzen auslösen. Auch beim Kauen tritt häufig ein unangenehmes Druckgefühl auf. Solche Brüche betreffen oft bis zur Hälfte der Zahnkrone. Je nach Ausmass des Schadens kommen Kompositfüllungen, Inlays oder Teilkronen als Behandlungsmethoden infrage.

Große Frakturen

Bei größeren Schäden ist mehr als die Hälfte des Zahns beschädigt, oder der Bruch reicht bis zur Pulpa, dem Inneren des Zahns, das Nerven und Blutgefässe enthält. Typische Anzeichen sind intensive, pochende Schmerzen, die auch ohne äußere Reize auftreten können. Eine Blutung aus der Mitte des Zahns deutet darauf hin, dass der Nerv freiliegt. Zudem können ein wackelnder Zahn, eine sichtbare Fehlstellung oder eine plötzliche Verfärbung des Zahns Hinweise auf eine Wurzelfraktur oder einen geschädigten Zahnnerv sein. In solchen Fällen sind oft eine Wurzelbehandlung, eine Krone oder sogar eine Extraktion mit anschließendem Implantat erforderlich. Die Kosten variieren stark und bewegen sich zwischen 200 Euro und über 4.200 Euro, abhängig vom Behandlungsaufwand.

Schadensgrad Betroffene Schichten Hauptsymptome Typische Behandlung
Klein Nur Zahnschmelz Raue Kanten, keine Schmerzen Polieren, Glätten
Mittelgroß Zahnschmelz & Dentin Empfindlichkeit bei heiß/kalt/Druck Kompositfüllung, Inlay
Gross Zahnschmelz, Dentin & Pulpa Starke Schmerzen, Blutung, Verfärbung Wurzelbehandlung, Krone
Kritisch Wurzel/Kieferknochen Wackelnder Zahn, Fehlstellung Extraktion, Implantat

Das Ausmass des Schadens ist entscheidend für die Wahl der weiteren Behandlung, die im nächsten Abschnitt ausführlicher beschrieben wird.

4. Behandlungsmöglichkeiten bei abgebrochenem Zahn

Die Wahl der richtigen Behandlung hängt davon ab, wie stark der Zahn beschädigt ist. Während kleinere Schäden oft in einer Sitzung behoben werden können, erfordern größere Brüche meist komplexere Verfahren und mehrere Termine. Hier sind die gängigsten Behandlungsmöglichkeiten zusammengefasst:

Polieren und Glätten

Bei minimalen Absplitterungen reicht es oft, die scharfen Kanten zu glätten. Der Zahnarzt entfernt dabei raue Stellen, um Verletzungen der Zunge oder der Wange zu vermeiden. Diese Methode ist besonders für weniger sichtbare Zähne geeignet und kostet ab etwa 60 Euro. Da der ästhetische Effekt gering ist, wird sie meist für hintere Zahnreihen angewendet.

Kompositfüllung

Für kleinere bis mittlere Brüche ist die Kompositfüllung die Standardlösung. Dabei wird ein zahnfarbenes Material in Schichten aufgetragen und mit UV-Licht gehärtet. Diese Behandlung dauert in der Regel nur eine Sitzung und kostet zwischen 70 Euro und 300 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) übernimmt die Kosten bei Frontzähnen vollständig, bei Backenzähnen jedoch nur für Standardmaterialien. Kompositfüllungen halten durchschnittlich 5 bis 8 Jahre, sind aber anfälliger für Verfärbungen als Keramik.

Inlay- oder Onlay-Versorgung

Bei größeren Schäden an der Kaufläche kommen individuell angefertigte Inlays oder Onlays zum Einsatz. Diese werden im Labor hergestellt und in einer zweiten Sitzung eingesetzt. Keramik-Inlays kosten zwischen 400 Euro und 800 Euro, während Gold-Inlays mit 550 Euro bis 1.000 Euro teurer, aber langlebiger sind. Die GKV zahlt hierbei nur einen Festzuschuss von etwa 50 Euro. Keramik-Inlays sind farbneutral und halten bis zu 15 Jahre.

Zahnkronen

Wenn ein Großteil der Zahnkrone beschädigt ist, wird oft eine Überkronung notwendig. Dabei wird der beschädigte Zahn abgeschliffen und mit einer passgenauen Krone überzogen. Keramik- oder Zirkonkronen sehen natürlichen Zähnen sehr ähnlich und kosten zwischen 300 Euro und 1.600 Euro. Die GKV übernimmt in der Regel 60 % der Kosten, bei einem gepflegten Bonusheft sogar bis zu 75 %. Kronen haben eine Haltbarkeit von etwa 20 Jahren und eine gesetzliche Garantie von 2 Jahren.

Zahnimplantate

Ist der Zahn nicht mehr zu retten, bietet ein Implantat die stabilste Lösung. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel aus Titan in den Kiefer eingesetzt, auf die später eine Krone gesetzt wird. Die Gesamtkosten bewegen sich zwischen 2.200 Euro und 4.200 Euro, wobei die GKV nur einen Festzuschuss basierend auf den Kosten einer Brücke leistet. Implantate sind langlebig, verhindern Knochenschwund und stabilisieren die benachbarten Zähne. Allerdings ist eine längere Einheilzeit erforderlich.

Behandlung Geeignet für Kosten pro Zahn GKV-Zuschuss Haltbarkeit
Polieren Kleine Absplitterungen Ab 60 Euro Häufig privat Dauerhaft
Kompositfüllung Kleine bis mittlere Brüche 70 Euro – 300 Euro 100 % (bei Frontzähnen) 5–8 Jahre
Keramik-Inlay Größere Defekte 400 Euro – 800 Euro Festzuschuss ca. 50 Euro Bis zu 15 Jahre
Zahnkrone Umfangreiche Schäden 300 Euro – 1.600 Euro 60–75 % der Regelversorgung Ca. 20 Jahre
Implantat Zahnverlust 2.200 Euro – 4.200 Euro Festzuschuss (Brückenkosten) Dauerhaft

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über die entstehenden Kosten und mögliche Zahlungsoptionen.

5. Kosten und Zahlungsmöglichkeiten

Die Kosten für die Behandlung eines abgebrochenen Zahns können stark variieren – von etwa 60 Euro für das Polieren kleiner Absplitterungen bis hin zu rund 4.200 Euro für ein Implantat. Der genaue Betrag hängt von der gewählten Behandlungsmethode und dem Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Die GKV bietet eine Basisversorgung mit einem festen Zuschuss. Seit dem 1. Januar 2025 werden einfache Füllungen aus Standardmaterialien vollständig übernommen. Da Amalgam EU-weit verboten ist, kommen Alternativen wie Glasionomerzement zum Einsatz, die ebenfalls kostenfrei sind. Bei Zahnersatz wie Kronen oder Implantaten deckt die GKV etwa 60 % der Basisversorgungskosten. Entscheiden Sie sich jedoch für hochwertigere Materialien wie Keramik, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen. Im Folgenden finden Sie eine übersichtliche Darstellung der Kosten, Einsparpotenziale durch das Bonusheft sowie die Vorteile einer Zahnzusatzversicherung.

Kostenübersicht nach Behandlung

Hier sehen Sie typische Kosten für verschiedene Behandlungen, den GKV-Zuschuss und Ihren Eigenanteil – mit und ohne Zahnzusatzversicherung.

Behandlung Kosten GKV-Zuschuss (ca. 60 %) Selbstbeteiligung ohne Zusatzschutz Selbstbeteiligung mit Zusatzschutz
Kompositfüllung 150 Euro ca. 40 Euro 110 Euro 0 Euro – 15 Euro
Keramik-Inlay 600 Euro ca. 40 Euro 560 Euro 0 Euro – 60 Euro
Vollkeramikkrone 800 Euro ca. 240 Euro 560 Euro 0 Euro – 80 Euro
Implantat 3.000 Euro ca. 240 Euro 2.760 Euro 0 Euro – 300 Euro

Wie das Bonusheft die Kosten senken kann

Ein regelmäßig geführtes Bonusheft, das Ihre Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert, kann den Zuschuss der GKV von 60 % auf bis zu 75 % erhöhen. Dadurch verringert sich Ihr Eigenanteil spürbar.

Vorteile einer Zahnzusatzversicherung

Zusätzlich zu den GKV-Zuschüssen kann eine Zahnzusatzversicherung Ihre Kosten erheblich reduzieren. Je nach Tarif werden bis zu 90 % oder sogar 100 % der Gesamtkosten übernommen – selbst bei der Wahl hochwertiger Materialien wie Keramik oder Gold. Bei einem Implantat im Wert von 3.000 Euro kann der GKV-Zuschuss von etwa 240 Euro durch die Zusatzversicherung ergänzt werden, sodass Ihr Eigenanteil deutlich sinkt. Darüber hinaus übernehmen viele Tarife auch die Kosten für professionelle Zahnreinigungen und bieten Sofortschutz ohne Wartezeit, falls eine dringende Behandlung erforderlich ist.

6. So hilft Privadent, Ihre Zahnarztkosten zu senken

Ein Zahnbruch oder andere zahnmedizinische Behandlungen können schnell teuer werden, vor allem, wenn hochwertige Materialien wie Keramik oder Implantate ins Spiel kommen. Genau hier setzt Privadent an: Die Plattform bietet eine Lösung, um den finanziellen Druck zu verringern, indem sie mehr als 150 Tarife vergleicht. Das Ziel? Die Lücke zwischen den Zuschüssen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und den tatsächlichen Behandlungskosten zu schließen.

Passende Versicherungsoptionen für jeden Bedarf

Zahnmedizinische Bedürfnisse sind so individuell wie die Patienten selbst. Privadent berücksichtigt genau das und bietet eine befundorientierte Beratung, die auf Ihren spezifischen Zahnzustand zugeschnitten ist. Egal, ob Sie bereits einen Zahnbruch hatten oder eine umfangreiche Behandlung planen – die Plattform zeigt Ihnen Tarife, die bis zu 100 % der Kosten für Leistungen wie Füllungen, Inlays, Kronen oder Implantate abdecken.

Ein Beispiel: Für ein Keramik-Inlay, das normalerweise 560 Euro kostet, zahlen Sie dank der passenden Versicherung oft nur noch zwischen 0 Euro und 60 Euro aus eigener Tasche.

Sofortiger Schutz mit Tarifen ohne Wartezeit

Nach einem Zahnunfall ist schnelles Handeln gefragt. Viele Standardversicherungen haben jedoch Wartezeiten von mehreren Monaten – ein Problem, wenn schnelle Behandlungen notwendig sind. Privadent hilft Ihnen, Tarife ohne Wartezeit zu finden, die ab dem ersten Tag greifen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Zahn nicht nur gerettet, sondern auch ästhetisch hochwertig versorgt wird. Diese Option bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch Flexibilität, wenn es darauf ankommt.

Transparenter Vergleich und Expertenberatung

Privadent macht es einfach, die richtige Versicherung zu finden. Mit einem klaren Vergleich von Leistungen und Preisen sehen Sie sofort, welcher Tarif Ihre geplante Behandlung optimal abdeckt. Zusätzlich steht Ihnen eine professionelle Beratung zur Seite, die Sie dabei unterstützt, die beste Wahl zu treffen – ohne versteckte Kosten oder verwirrende Klauseln. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre Zahngesundheit und Ihre Finanzen.

7. Fazit

Ein abgebrochener Zahn ist zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Schnelles Handeln ist jedoch entscheidend. Bewahren Sie das Zahnfragment richtig auf und suchen Sie umgehend Ihren Zahnarzt auf. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto besser stehen die Chancen, den Zahn zu retten. Dank moderner Adhäsivtechniken können die Erfolgsaussichten für die Zahnerhaltung von etwa 60 % auf beeindruckende 95 % steigen.

Die Kosten für die Reparatur hängen vom Ausmass des Schadens ab. Während die gesetzliche Krankenversicherung einen Teil der Standardversorgung übernimmt, können hochwertige Materialien wie Keramik oder Implantate mit erheblichen Eigenkosten verbunden sein. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier eine große finanzielle Entlastung bieten, da sie diese Lücken schließt und hochwertige Behandlungen ermöglicht. Frühzeitige Absicherung zahlt sich also aus.

Vorbeugung ist der Schlüssel. Führen Sie Ihr Bonusheft gewissenhaft, um den Zuschuss Ihrer Krankenkasse zu maximieren. Noch wichtiger: Schließen Sie eine Zahnzusatzversicherung rechtzeitig ab , bevor Schäden auftreten, da bestehende Probleme in der Regel nicht nachträglich abgedeckt werden. Mit diesen präventiven Maßnahmen sichern Sie nicht nur Ihre Zahngesundheit, sondern auch Ihr strahlendes Lächeln langfristig. Ein schneller, durchdachter Umgang mit Zahnschäden und eine vorausschauende Planung machen den Unterschied.

8. Häufig gestellte Fragen

Ein abgebrochenes Zahnstück sollte unbedingt feucht bleiben, um die Erfolgsaussichten einer Behandlung zu maximieren. Die beste Option ist eine Zahnrettungsbox, die Sie in Apotheken finden können. Diese Box enthält eine spezielle Nährlösung, die das Zahnstück bis zu 48 Stunden optimal feucht hält. Haben Sie keine Zahnrettungsbox zur Hand, können Sie das Zahnstück alternativ in H-Milch oder in Frischhaltefolie aufbewahren, um ein Austrocknen zu vermeiden.

Ein wichtiger Hinweis: Legen Sie das Zahnstück niemals in Wasser, da dies die Zellen schädigen könnte. Halten Sie es außerdem nur an der Krone fest, um die empfindliche Wurzel nicht zu beschädigen. Danach sollten Sie so schnell wie möglich einen Zahnarzt aufsuchen, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Ohne eine Zahnzusatzversicherung können die Kosten für die Behandlung eines abgebrochenen Zahns schnell erheblich werden. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt lediglich einen festgelegten Zuschuss für Standardbehandlungen wie Kronen oder Brücken ab. Entscheiden Sie sich für aufwendigere oder optisch ansprechendere Lösungen, wie Keramikfüllungen oder Implantate, müssen Sie die zusätzlichen Kosten vollständig selbst tragen.

Die Höhe der Kosten variiert je nach gewählter Behandlung. Während eine einfache Füllung noch relativ erschwinglich ist, können Kronen oder Implantate schnell mehrere Hundert bis Tausend Euro kosten. Es kann daher sinnvoll sein, frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, um sich vor solchen finanziellen Belastungen zu schützen.

Eine Zahnzusatzversicherung kann bei einem abgebrochenen Zahn eine erhebliche finanzielle Erleichterung sein. Viele Behandlungen wie Füllungen, Kronen, Inlays oder Brücken werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur teilweise übernommen. Mit einer solchen Versicherung lassen sich diese Kosten deutlich senken, wodurch auch hochwertigere Behandlungsoptionen bezahlbar werden.

Außerdem übernimmt sie häufig auch die Kosten für Sofortmaßnahmen und Reparaturen, die in akuten Fällen erforderlich sind. Das sorgt nicht nur für eine bessere finanzielle Planbarkeit, sondern ermöglicht auch eine schnelle und qualitativ hochwertige zahnärztliche Versorgung. Das ist entscheidend, um langfristige Schäden zu verhindern und die Zahngesundheit zu bewahren.

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