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Keramik- vs. Metallkrone: Unterschiede, Ästhetik, Preis Die richtige Wahl für Ihre Zähne

Keramik kostet 700-2.000 Euro, Metall 300-600 Euro – eine Zusatzversicherung senkt den Eigenanteil auf 0 Euro.

Das Wichtigste in Kürze

  • check Keramikkronen kosten 700-2.000 Euro und eignen sich besonders für Frontzähne – sie sind metallfrei und ideal für Allergiker.
  • check Metallkronen liegen bei 300-600 Euro und überzeugen im Backenzahnbereich durch hohe Belastbarkeit und bis zu 25 Jahre Haltbarkeit.
  • check Die GKV übernimmt etwa 60% der Regelversorgung – mit Bonusheft steigt der Zuschuss auf bis zu 75 Prozent.
  • check Zirkonoxid kombiniert die Festigkeit von Metall mit der Ästhetik von Keramik und eignet sich für alle Zahnpositionen.
  • check Eine Zahnzusatzversicherung kann den Eigenanteil bei hochwertigen Kronen auf null Euro reduzieren.
Keramik- vs. Metallkrone: Unterschiede, Ästhetik, Preis
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Inhaltsverzeichnis

1. Keramik oder Metall – welche Krone passt zu Ihnen?

Die Wahl zwischen Keramik- und Metallkronen hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Ästhetik, Haltbarkeit und Kosten spielen eine zentrale Rolle. Hier die wichtigsten Unterschiede:

  • Keramikkronen: Perfekt für Frontzähne, da sie natürlich aussehen und metallfrei sind – ideal für Allergiker. Sie kosten zwischen 700 EUR und 2.000 EUR.
  • Metallkronen: Sehr robust und langlebig, besonders für Backenzähne. Günstiger mit Preisen von 300 EUR bis 600 EUR. Goldvarianten sind teurer, bieten aber hohe Verträglichkeit.

Kurzvergleich

Ihr Zahnarzt kann Ihnen basierend auf Position des Zahns, Kaubelastung und Budget die passende Lösung empfehlen. Eine Zahnzusatzversicherung kann zudem hohe Eigenkosten abdecken.

2. Keramikkronen: Materialien und Eigenschaften

Woraus Keramikkronen bestehen

Keramikkronen basieren auf metallfreien Materialien, die speziell für verschiedene zahnmedizinische Anforderungen entwickelt wurden. Zu den beliebtesten Materialien zählen Zirkonoxid, Lithiumdisilikat, leuzit-verstärktes Glas und glasinfiltrierte Aluminiumoxid-Keramik. Jedes dieser Materialien hat seine eigenen Stärken und spezifischen Einsatzgebiete.

Zirkonoxid ist bekannt für seine außergewöhnliche Festigkeit und Bruchresistenz. Mit einer Belastbarkeit von 1.200–1.500 MPa übertrifft es die 150–200 MPa von Metall-Keramik-Kronen um ein Vielfaches. Diese Robustheit macht es ideal für Backenzähne oder als Gerüstmaterial bei Brücken. Zudem haben Zirkonkronen eine beeindruckende Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren.

Porzellan und Glaskeramik, insbesondere Lithiumdisilikat, punkten mit ihrer natürlichen Lichtdurchlässigkeit und Ästhetik. Diese Materialien ahmen den Zahnschmelz nahezu perfekt nach und eignen sich hervorragend für Frontzahnkronen. Die präzise Anpassung an den Zahnfarbton sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild. Vollkeramikkronen aus Glaskeramik halten im Schnitt 10 bis 15 Jahre.

Die Herstellung moderner Keramikkronen erfolgt häufig mittels CAD/CAM-Technologie. Dabei werden die Kronen digital entworfen und entweder aus Keramikblöcken gefräst oder im 3D-Druckverfahren erstellt. Diese Technologien garantieren eine hohe Präzision und ermöglichen in manchen Fällen sogar eine sofortige Versorgung.

Vorteile von Keramikkronen

Keramikkronen bieten eine beeindruckende Ästhetik dank ihrer natürlichen Lichtdurchlässigkeit. Das Licht kann durch das Material hindurchscheinen, ähnlich wie bei echtem Zahnschmelz, wodurch eine lebensechte Tiefenwirkung entsteht. Zudem entfällt der unschöne dunkle Rand, der bei Metall-Keramik-Kronen oft am Zahnfleischsaum sichtbar wird.

Die Biokompatibilität ist ein weiterer großer Vorteil. Da Keramiken komplett metallfrei sind, eignen sie sich hervorragend für Menschen mit Metallallergien oder -empfindlichkeiten. Außerdem bieten die glatten, polierten Oberflächen weniger Angriffsfläche für Bakterien und Plaque, was die Gesundheit des Zahnfleisches fördert.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Keramik leitet Temperaturen nicht wie Metall. Das bedeutet, dass Patienten weniger empfindlich auf heiße oder kalte Speisen und Getränke reagieren. Besonders Lithiumdisilikat-Kronen überzeugen mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 96,6 %, was ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit unterstreicht.

3. Metallkronen: Materialien und Eigenschaften

Metallkronen bieten im Vergleich zu metallfreien Keramikkronen einige mechanische Vorteile, die sie besonders robust und langlebig machen.

Woraus Metallkronen bestehen

Metallkronen werden aus unterschiedlichen Legierungen hergestellt, die in drei Hauptgruppen unterteilt werden:

  • Hochedelmetallhaltige Legierungen: Diese basieren auf Gold und sind bekannt für ihre hervorragende Gewebeverträglichkeit.
  • Edelmetallhaltige Legierungen: Palladiumhaltige Varianten wie Silber-Palladium gehören hierzu.
  • Nichtedelmetall-Legierungen: Dazu zählen Nickel-Chrom- oder Kobalt-Chrom-Legierungen.

Jede dieser Legierungen hat spezifische Eigenschaften, wobei goldbasierte Varianten besonders für ihre Biokompatibilität geschätzt werden. Im Gegensatz zu Keramikkronen, die vor allem durch ihre Ästhetik überzeugen, punkten Metallkronen mit ihrer mechanischen Festigkeit. Sie sind extrem widerstandsfähig und können hohen Kaubelastungen standhalten, was sie ideal für den Einsatz im Backenzahnbereich macht. Außerdem ermöglichen Metallgerüste eine dünnere Konstruktion, wodurch weniger Zahnsubstanz entfernt werden muss.

Bei Metall-Keramik-Kronen (VMK) wird eine opake Porzellanschicht aufgetragen, um den grauen Metallton zu verdecken und die Ästhetik zu verbessern. Ein weiterer Vorteil von Metallkronen ist ihre Eignung für subgingivale Präparationen, da sie sich einfacher unterhalb des Zahnfleischsaums zementieren lassen. Hierbei kommt konventioneller Zement zum Einsatz.

Vorteile von Metallkronen

Metallkronen überzeugen durch ihre Langlebigkeit. Während sie durchschnittlich etwa 25 Jahre halten, können gut gepflegte Exemplare sogar 40 Jahre oder länger überdauern. Metall-Keramik-Kronen haben eine beeindruckende kumulative 5-Jahres-Überlebensrate von 97,6 %. Laut einer klinischen Studie blieben 85 % der Metall-Keramik-Restaurationen über fünf Jahre hinweg frei von technischen oder biologischen Komplikationen.

Neben ihrer Haltbarkeit sind Metallkronen auch kosteneffizient, insbesondere für Bereiche mit hohen Kukräften wie Backenzähne oder Brücken. Die Preise für goldbasierte Kronen können jedoch durch Schwankungen bei den Edelmetallpreisen variieren. Häufig werden Metallkronen auch als Ankerkronen für Brücken oder als Teleskopkronen zur Befestigung von herausnehmbarem Zahnersatz verwendet.

Für Patienten mit Bruxismus (Zähneknirschen) sind Metallkronen eine ausgezeichnete Wahl, da sie besonders druckresistent sind. Während goldbasierte Legierungen durch ihre hervorragende Gewebeverträglichkeit überzeugen, sollte bei Nichtedelmetall-Legierungen Vorsicht geboten sein: Nickel oder Kupfer können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen.

4. Keramik- vs. Metallkrone im direkten Vergleich

Die Wahl zwischen Keramik- und Metallkronen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Ästhetik, Haltbarkeit und Verträglichkeit. Beide Kronentypen haben ihre eigenen Stärken, die je nach Bedarf und Einsatzbereich überzeugen können.

Ästhetischer Vergleich

Keramikkronen punkten vor allem durch ihre natürliche Optik. Dank ihrer Transluzenz ahmen sie den echten Zahnschmelz nach und lassen sich perfekt an die Zahnfarbe anpassen. Das macht sie besonders für Frontzähne zur bevorzugten Wahl. Metall-Keramik-Kronen (VMK) hingegen benötigen eine opake Porzellanschicht, um das Metallgerüst zu verdecken. Dies kann jedoch zu einem sichtbaren Metallrand oder einer weniger natürlichen Erscheinung am Zahnfleischrand führen – ein Nachteil, der vor allem bei sichtbaren Zähnen ins Gewicht fällt.

Neben der Optik sind jedoch auch die Stabilität und die Haltbarkeit entscheidende Aspekte.

Festigkeit und Haltbarkeit im Vergleich

Wenn es um Stabilität geht, sind Metall-Keramik-Kronen besonders im Backenzahnbereich unschlagbar. Ihre 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei beeindruckenden 97,6 %, während Zirkonkronen auf 94,0 % kommen. Allerdings zeigen Studien, dass Zirkonkronen als Endpfeiler eine höhere Versagensrate von 14,8 % innerhalb von fünf Jahren aufweisen – im Vergleich zu 4,3 % bei anderen Zähnen. Dennoch haben sich hochfeste Keramiken wie Zirkonoxid oder Lithiumdisilikat auch für Backenzähne bewährt. Im Gegensatz dazu sind feldspat- und silikatbasierte Keramiken aufgrund ihrer geringeren Stabilität nur für Frontzähne geeignet.

Doch nicht nur die mechanische Belastbarkeit, sondern auch die Verträglichkeit spielt eine wichtige Rolle.

Körperverträglichkeit und Temperaturempfindlichkeit

Keramikkronen sind komplett metallfrei und werden mit Kunststoffklebern befestigt, was sie zur idealen Wahl für Allergiker macht. Metallkronen hingegen werden traditionell mit Zement fixiert. Materialien wie Zirkonoxid und Lithiumdisilikat zeichnen sich durch ihre hohe Biokompatibilität aus und werden von vielen Patienten gut vertragen. Eine Umfrage unter deutschen Zahnärzten zeigt, dass 56,6 % bis 92,2 % der Behandler Keramikmaterialien bevorzugen – unabhängig davon, ob es sich um Front- oder Backenzähne handelt.

Die Entscheidung für den passenden Kronentyp hängt daher von den individuellen Bedürfnissen und dem jeweiligen Einsatzbereich ab. Beide Optionen bieten klare Vorteile, die sorgfältig abgewogen werden sollten.

5. Kostenvergleich und Versicherungsleistungen

Die Preise für Zahnkronen können stark variieren: NEM-Kronen kosten in der Regel zwischen 300 EUR und 600 EUR, während Vollkeramikkronen zwischen 700 EUR und 2.000 EUR liegen. Metall-Keramik-Kronen bewegen sich im mittleren Bereich von 450 EUR bis 700 EUR, und Goldkronen können je nach Goldpreis zwischen 500 EUR und 1.600 EUR kosten.

Preisbereiche für verschiedene Kronentypen

Die Gesamtkosten setzen sich aus Zahnarztgebühren, Laborkosten und Materialaufwand zusammen. Materialien wie Keramik und Gold sind teurer, da sie aufwendiger verarbeitet werden. Zudem gibt es regionale Preisunterschiede. Für Backenzähne sind monolithische Zirkonkronen oft günstiger als geschichtete Keramiklösungen. Hier eine Übersicht der Preisbereiche:

Kronentyp Gesamtkosten GKV-Zuschuss (ca.) Eigenanteil (nur GKV)
NEM-Krone (Standard) 400 EUR 240 EUR 160 EUR
Metall-Keramik 550 EUR 240 EUR 310 EUR
Vollkeramik 800 EUR 240 EUR 560 EUR
Gold-Keramik 1.300 EUR 240 EUR 1.060 EUR

Diese Unterschiede verdeutlichen, wie wichtig eine ergänzende Versicherung sein kann.

Zahnzusatzversicherung: So werden Kronenkosten gedeckt

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt einen Festzuschuss von etwa 60 % der Kosten für die Regelversorgung – in der Regel eine NEM-Krone. Mit einem gepflegten Bonusheft steigt der Zuschuss nach fünf bzw. zehn Jahren auf 70 % bzw. 75 %. Entscheiden Sie sich jedoch für eine hochwertigere Krone, wie Keramik oder Gold, bleibt der Zuschuss bei rund 240 EUR, unabhängig von den tatsächlichen Kosten.

Eine Zahnzusatzversicherung kann diese finanzielle Lücke schließen. Gute Tarife übernehmen die verbleibenden Kosten, sodass der Eigenanteil auf 0 EUR sinken kann. Bei Privadent stehen Ihnen über 150 Tarife im Vergleich zur Auswahl, darunter auch solche ohne Wartezeit , die sofort greifen. Wichtig: Lassen Sie sich vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan (HKP) erstellen und reichen Sie diesen bei Ihrer Versicherung ein, um die genaue Erstattungshöhe zu klären. So vermeiden Sie Überraschungen und können auch teurere Kronen ohne finanzielle Sorgen umsetzen.

6. So wählen Sie zwischen Keramik- und Metallkrone

Die Wahl der richtigen Zahnkrone hängt von mehreren Faktoren ab: der Position des Zahns, der Kaubelastung, möglichen Allergien, ästhetischen Ansprüchen und Ihrem Budget.

Frontzähne vs. Backenzähne

Bei Frontzähnen sind Vollkeramikkronen die bevorzugte Option. Sie imitieren die natürliche Lichtdurchlässigkeit und den Glanz echter Zähne, wodurch sie sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Im Gegensatz dazu können Metall-Keramik-Kronen bei zurückgehendem Zahnfleisch unschöne dunkle Metallränder zeigen, was bei Schneidezähnen besonders auffällt. Daher sind Vollkeramikkronen für die sichtbaren Zähne ideal.

Im Backenzahnbereich steht die Belastbarkeit im Vordergrund. Hier wirken hohe Kaudrücke, weshalb Kronen aus Vollmetall oder Zirkonoxid besonders geeignet sind. Beide Materialien bieten eine hohe Bruchfestigkeit und Langlebigkeit. Wer auch bei Backenzähnen Wert auf ein natürliches Erscheinungsbild legt, kann Zirkonkronen wählen, die Festigkeit und Ästhetik kombinieren. Diese Unterschiede sollten bei der Behandlungsplanung berücksichtigt werden.

Allergien und Budgetüberlegungen

Auch persönliche Faktoren wie Allergien und finanzielle Möglichkeiten spielen eine wichtige Rolle. Bei einer bekannten Metallallergie sind metallfreie Keramikkronen die bessere Wahl. Keramik ist gut verträglich, löst keine galvanischen Reaktionen mit anderen Metallen im Mund aus und schützt vor Temperaturempfindlichkeit bei heißen oder kalten Speisen.

Das Budget ist ebenfalls ein entscheidender Punkt. Die Kosten für Kronen können stark variieren. Für Backenzähne können Metallkronen eine kostengünstigere Lösung sein, während bei Frontzähnen oft in Keramik investiert wird. Prüfen Sie auch, welche Kronenarten Ihre Zahnzusatzversicherung abdeckt. Ein Heil- und Kostenplan vor der Behandlung hilft, den finanziellen Rahmen und mögliche Erstattungen genau zu klären.

7. Fazit

Die Wahl zwischen einer Keramik- oder Metallkrone hängt stark von Ihren persönlichen Anforderungen und Vorlieben ab. Vollkeramikkronen punkten durch ihre natürliche Lichtdurchlässigkeit und ihre Verträglichkeit – besonders geeignet für Frontzähne und Menschen mit Allergien. Metallkronen und Metall-Keramik-Kronen überzeugen durch ihre Robustheit und niedrigere Kosten, weshalb sie sich vor allem für den Backenzahnbereich eignen. Zirkonoxid-Kronen bieten eine gelungene Kombination aus Stabilität und Ästhetik und können in allen Zahnbereichen eingesetzt werden.

Die Kosten für Kronen variieren deutlich. Während Metallkronen eine preisgünstigere Option darstellen, sind hochwertige Keramikkronen mit einem höheren Eigenanteil verbunden. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel nur 60 % der Regelversorgung – bei Frontzähnen meist eine Metall-Keramik-Krone, bei Backenzähnen häufig nur eine unverblendete Metallkrone. Zusätzliche Kosten für ästhetisch anspruchsvollere Keramiklösungen müssen selbst getragen werden.

Hier kann eine Zahnzusatzversicherung helfen, die finanzielle Belastung zu reduzieren. Anbieter wie Privadent bieten Zugang zu über 150 Tarifen, die bis zu 100 % der Kosten für hochwertige Kronen abdecken können. Damit wird selbst eine ästhetisch ansprechende Vollkeramikkrone erschwinglich. Ein Heil- und Kostenplan, den Sie vor Beginn der Behandlung erstellen lassen, gibt Ihnen einen genauen Überblick über die anfallenden Kosten und mögliche Erstattungen.

Ihr Zahnarzt kann Sie individuell beraten, welche Kronenart für Sie die beste Wahl ist. Mit der passenden Versicherung müssen Sie keine Kompromisse bei der Qualität eingehen.

8. Häufig gestellte Fragen

Für Menschen mit Allergien sind Vollkeramikkronen eine ausgezeichnete Option, da sie vollständig aus biokompatiblen Materialien gefertigt werden und keinerlei Metall enthalten. Dies minimiert das Risiko allergischer Reaktionen, wie sie bei Metalllegierungen auftreten können.

Im Gegensatz dazu beinhalten Metallkeramikkronen einen Metallkern, der bei Personen mit Metallallergien zu Problemen führen kann. Vollkeramikkronen, zum Beispiel aus Zirkonoxid, überzeugen nicht nur durch ihre gute Verträglichkeit, sondern auch durch ihr natürliches Aussehen – ein großer Vorteil, vor allem im sichtbaren Zahnbereich.

Eine Zahnzusatzversicherung kann die finanzielle Belastung durch Zahnkronen deutlich verringern, da sie oft einen Großteil der anfallenden Kosten übernimmt. Gesetzliche Krankenkassen leisten in der Regel nur einen Festzuschuss, der sich an der sogenannten Regelversorgung orientiert. Das bedeutet: Hochwertige Materialien wie Keramik oder Metallkeramik werden meist nicht vollständig abgedeckt.

Kosten für Zahnkronen in Deutschland

Die Preise für Zahnkronen hängen stark vom verwendeten Material und der Position im Mund ab. Beispielsweise liegen die Kosten für Keramikkronen in Deutschland oft zwischen 450 und 700 EUR. Ohne zusätzliche Absicherung müssen Patienten diese Beträge größtenteils selbst tragen.

Mit einer Zahnzusatzversicherung lassen sich jedoch die Eigenkosten erheblich senken. Dadurch wird nicht nur hochwertiger Zahnersatz zugänglicher, sondern auch die Planung der Behandlung deutlich einfacher und kalkulierbarer.

Keramikkronen eignen sich hervorragend für Frontzähne, da sie eine sehr natürliche Optik bieten und sich kaum von echten Zähnen unterscheiden lassen. Das macht sie zur idealen Wahl für Bereiche, die beim Lächeln sichtbar sind.

Ein weiterer Vorteil: Sie sind antiallergen und bestens verträglich, da sie komplett metallfrei hergestellt werden. Dank ihrer hochwertigen Verarbeitung stellen sie eine langlebige Lösung dar, die nicht nur funktional überzeugt, sondern auch ästhetisch unauffällig bleibt.

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