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Inlay/Onlay: wann sinnvoll, Materialien, Kosten Präzise Passform, lange Haltbarkeit

Keramik-Inlays halten bis zu 15 Jahre – mit der richtigen Versicherung sinkt der Eigenanteil auf null

Das Wichtigste in Kürze

  • check Inlays und Onlays sind präzise Einlagefüllungen, die bei größeren Zahndefekten deutlich mehr Substanz erhalten als Kronen.
  • check Die Materialwahl beeinflusst Haltbarkeit und Kosten erheblich: Keramik hält 10–15 Jahre, Gold sogar bis zu 30 Jahre.
  • check Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur einen Festzuschuss von etwa 30–65 EUR pro Inlay, der Rest bleibt Eigenanteil.
  • check Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie bis zu 100 % der Kosten erstattet bekommen und hochwertige Materialien wählen.
  • check Moderne CEREC-Technologie ermöglicht die Fertigung von passgenauen Keramik-Inlays in einer einzigen Sitzung.
Inlay/Onlay: wann sinnvoll, Materialien, Kosten
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Inhaltsverzeichnis

1. Warum Inlays und Onlays länger halten als Füllungen

Inlays und Onlays sind präzise Zahnrestaurationen, die bei größeren Zahndefekten eine langlebige und ästhetische Alternative zu herkömmlichen Füllungen bieten. Während Inlays kleinere Defekte zwischen den Zahnhöckern abdecken, schützen Onlays zusätzlich geschwächte Zahnhöcker. Diese Methoden erhalten mehr natürliche Zahnsubstanz als Kronen und bieten eine Haltbarkeit von bis zu 30 Jahren – abhängig vom Material und der Pflege.

Wichtige Punkte:

  • Wann sinnvoll? Bei größeren Schäden durch Karies, alte Amalgamfüllungen oder nach Wurzelbehandlungen.
  • Materialien: Keramik: Ästhetisch, biokompatibel, ca. 10–15 Jahre Haltbarkeit. Kosten: 350–550 EUR pro Zahn. Gold: Sehr langlebig (25–30 Jahre), funktional, aber sichtbar. Kosten: 450–700 EUR pro Zahn. Komposit: Günstig, aber weniger haltbar (ca. 6 Jahre). Kosten: 100–250 EUR pro Zahn.
  • Behandlungsablauf: Zwei Termine oder direkt mit moderner CEREC-Technologie in einer Sitzung.
  • Kostenübernahme: Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur einen Festzuschuss (ca. 30–65 EUR). Ein Zahnzusatzversicherung Vergleich hilft dabei, Tarife zu finden, die den Eigenanteil deutlich reduzieren.

Möchten Sie eine langlebige und optisch ansprechende Lösung für beschädigte Zähne? Inlays und Onlays könnten die richtige Wahl sein.

2. Wann sind Inlays und Onlays sinnvoll?

Wann ein Inlay eingesetzt wird

Ein Inlay kommt dann zum Einsatz, wenn der Zahndefekt zu groß für eine herkömmliche Füllung ist, die Zahnhöcker jedoch noch intakt sind. Zu den typischen Fällen zählen ausgedehnte Karies im inneren Bereich der Kaufläche, der Ersatz alter, großer Amalgamfüllungen oder abgebrochene Zahnteile bei bereits geschwächten Zähnen. Ein Vorteil von Inlays: Sie umgehen das Schrumpfungsproblem, das bei Kompositfüllungen während des Aushärtens auftreten kann. Diese präzise angefertigte Lösung bietet Stabilität und Langlebigkeit, während Onlays bei noch umfangreicheren Schäden zum Einsatz kommen.

Wann ein Onlay die bessere Wahl ist

Ein Onlay wird dann benötigt, wenn der Zahndefekt einen oder mehrere Zahnhöcker betrifft. Es schützt die geschwächten Zahnwände und verhindert, dass der Zahn unter der Belastung beim Kauen bricht. Besonders nach einer Wurzelbehandlung ist ein Onlay entscheidend: Wurzelbehandelte Zähne sind spröder und anfälliger für Brüche.

„Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass das Risiko von Frakturen durch eine indirekte Restauration mittels Onlay deutlich reduziert wird... Dies kann die Prognose und Haltbarkeit des wurzelbehandelten Zahns erheblich verbessern." – ZurichDental

Die Wahl zwischen Inlay, Onlay und Krone

Die Entscheidung, ob ein Inlay, Onlay oder eine Krone verwendet wird, richtet sich nach dem Ausmass der Zahnschädigung. Während ein Inlay die innere Kaufläche abdeckt, überzieht ein Onlay zusätzlich die Zahnhöcker. Ist die verbleibende Zahnsubstanz jedoch stark geschwächt oder der Defekt reicht tief unter das Zahnfleisch, ist eine Vollkrone die bessere Lösung.

„Wenn die natürliche Zahnkrone zu stark beschädigt ist, sollte sie mit einer Keramikkrone stabilisiert und wiederhergestellt werden. In einem solchen Fall wäre eine Zahnfüllung oder ein Inlay nicht die richtige Wahl." – Dr. med. dent. Markus Spalek

Der Vorteil von Inlays und Onlays liegt darin, dass sie mehr gesunde Zahnsubstanz erhalten können. Diese Überlegungen sind entscheidend für die Wahl der passenden Behandlung und bilden die Grundlage für die weiteren Diskussionen zu Materialien und Kosten.

3. Materialien für Inlays und Onlays

Inlay und Onlay Materialvergleich: Keramik, Gold und Komposit

Keramik

Keramik ist ein beliebtes Material, vor allem wegen ihrer hervorragenden Ästhetik und Verträglichkeit. Sie lässt sich farblich so exakt an den natürlichen Zahnschmelz anpassen, dass die Restauration nahezu unsichtbar bleibt. Zudem ist Keramik metallfrei und wird vom Körper wie eine natürliche Substanz akzeptiert – Allergien sind hier nicht bekannt.

„Keramik als Material ist in Bezug auf Biologie, Passgenauigkeit, Haltbarkeit und Ästhetik sehr zu empfehlen. Es erfüllt die Anforderungen einer hochwertigen ästhetischen Zahnheilkunde." – Dr. med. dent. Markus Spalek, Alpine BioDental

Keramik-Inlays halten im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre, wobei rund 90 % dieser Füllungen auch nach 15 Jahren noch intakt sind. Dank moderner CEREC-Technologie kann ein Keramik-Inlay sogar innerhalb von nur 20 Minuten in einer einzigen Sitzung gefertigt werden. Die Kosten liegen zwischen 350 EUR und 550 EUR pro Zahn.

Gold hingegen punktet vor allem mit seiner außergewöhnlichen Langlebigkeit und spezifischen Einsatzmöglichkeiten.

Gold

Gold-Inlays überzeugen durch ihre Haltbarkeit von 25 bis 30 Jahren oder sogar länger. Da Gold eine ähnliche Härte wie natürliche Zahnsubstanz aufweist, wird der gegenüberliegende Zahn beim Kauen geschont. Zudem oxidiert Gold nicht und verfärbt die umliegenden Zähne nicht.

Der Nachteil: Gold ist sichtbar und wird von vielen als unästhetisch empfunden. Daher wird es meist im nicht sichtbaren Backenzahnbereich eingesetzt, wo Funktionalität wichtiger ist als Optik. Die Kosten belaufen sich auf 450 EUR bis 700 EUR pro Zahn, abhängig vom aktuellen Goldpreis.

Während Gold vor allem durch Funktionalität überzeugt, bietet Komposit eine kostengünstige Alternative.

Komposit-Kunststoff

Komposit-Inlays sind die preiswerteste Option, mit Kosten zwischen 100 EUR und 250 EUR pro Zahn. Anfangs liefern sie ein gutes ästhetisches Ergebnis, da sie zahnfarben sind. Allerdings haben sie eine deutlich geringere Haltbarkeit: Bereits nach durchschnittlich 6 Jahren müssen sie oft ersetzt werden, da sie schneller abnutzen und sich verfärben.

Material Haltbarkeit Ästhetik Kosten pro Zahn
Keramik 10–15+ Jahre Hervorragend (unsichtbar) 350 EUR – 550 EUR
Gold 25–30+ Jahre Eher gering (metallisch) 450 EUR – 700 EUR
Komposit ~6 Jahre Gut (verfärbt mit der Zeit) 100 EUR – 250 EUR

Für langfristige Lösungen ist Komposit keine ideale Wahl. Es bietet keinen entscheidenden Vorteil gegenüber hochwertigen direkten Kompositfüllungen und wird oft als weniger geeignet im Vergleich zu Keramik oder Gold angesehen.

4. Behandlungsablauf und Haltbarkeit

So läuft die Behandlung ab

Die Versorgung mit einem Inlay oder Onlay erfolgt in zwei Terminen. Beim ersten Termin entfernt der Zahnarzt Karies und alte Füllungen, bevor der Zahn präpariert wird. Danach wird entweder ein digitaler Scan mit einem Intraoralscanner oder ein herkömmlicher Abdruck mit Silikon genommen. Bei Keramik-Inlays wird zusätzlich die Zahnfarbe bestimmt, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.

Bis das Labor die Versorgung – in der Regel innerhalb von 5 bis 14 Tagen – fertigstellt, schützt eine provisorische Kunststofffüllung den Zahn. In dieser Zeit sollten Sie auf klebrige Lebensmittel wie Kaugummi verzichten, damit das Provisorium nicht verrutscht. Beim zweiten Termin wird die provisorische Füllung entfernt, die Kavität gereinigt und das Inlay mit Zement oder Kunststoffkleber eingesetzt. Abschließend kontrolliert der Zahnarzt den Biss und poliert die Ränder.

Eine Alternative bietet die moderne CEREC-Technologie, die den gesamten Prozess auf 1 bis 2 Stunden verkürzt. Hierbei wird der Zahn digital gescannt, die Restauration am Computer entworfen und direkt aus einem Keramikblock gefräst. Nach dem Einsetzen sollten Sie für 24 Stunden auf klebrige Speisen verzichten, da Klebstoffe und Zemente Zeit benötigen, um vollständig auszuhärten.

Wie lange halten Inlays und Onlays?

Die Haltbarkeit von Inlays und Onlays hängt maßgeblich vom verwendeten Material und der Mundhygiene ab. Keramik-Inlays haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 12 Jahren, können jedoch bei optimaler Pflege 15 bis 30 Jahre halten. Gold-Inlays sind noch langlebiger und erreichen oft 30 Jahre oder mehr. Studien geben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 25 Jahren an.

„Mit entsprechender Pflege kann eine solche Restauration sogar 40 Jahre oder länger halten, bevor sie erneuert werden muss." – ZurichDental

Für eine lange Haltbarkeit sind eine gesunde Mundflora, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und eine gründliche Pflege der Zahnzwischenräume entscheidend. Zahnseide oder Interdentalbursten sind hierfür besonders hilfreich. Patienten, die unter Bruxismus (Zähneknirschen) leiden, sollten eine Aufbissschiene tragen, da der Druck Keramik-Inlays beschädigen kann.

5. Kosten und Versicherungsschutz

Was beeinflusst die Kosten?

Die Kosten für Inlays und Onlays hängen von mehreren Faktoren ab: dem verwendeten Material, der Herstellungsweise und der Größe des Zahndefekts. Dabei sind laborgefertigte Lösungen in der Regel teurer als CEREC-Versorgungen, die direkt in der Zahnarztpraxis hergestellt werden. Auch die Position des Zahns spielt eine Rolle – Backenzähne erfordern oft umfangreichere Vorbereitungen als Frontzähne.

Laborgefertigte Inlays und Onlays sind kostspieliger, da externe Labore für die präzise Verarbeitung und das Fräsen des Materials zusätzliche Gebühren berechnen. CEREC-Versorgungen hingegen entfallen diese Laborkosten und provisorische Füllungen, was sie günstiger machen kann. Zudem beeinflusst die Art des Defekts – ob Inlay oder Onlay – den technischen Aufwand und damit die Kosten.

Gesetzliche Krankenversicherung

Ein entscheidender Faktor für die Kosten ist die Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Für Inlays übernimmt die GKV lediglich einen Festzuschuss, der sich an den Kosten einer Standardfüllung orientiert – meist zwischen 30 EUR und 65 EUR. Seit dem 1. Januar 2025 sind Amalgamfüllungen in der EU verboten. Die GKV übernimmt daher Füllungen aus Glasionomerzement oder Bulk-Fill-Kompositen als Standardversorgung.

„Die Höhe des Festzuschusses entspricht 60 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung." – gesund.bund.de

Ein Bonusheft kann den Zuschuss erhöhen: Wer 5 Jahre lang lückenlos Vorsorgeuntersuchungen nachweist, erhält 70 % Zuschuss. Nach 10 Jahren steigt dieser auf 75 %. Bei größeren Zahndefekten, bei denen ein Onlay als Teilkrone gilt, gelten die Festzuschüsse auch für Zahnersatz. Dennoch bleibt der Eigenanteil für ein Keramik-Inlay oft zwischen 320 EUR und 510 EUR.

Zahnzusatzversicherung

Die gesetzliche Basisversorgung lässt sich durch eine Zahnzusatzversicherung erweitern. Diese übernimmt die Differenzkosten, die bei hochwertigen Materialien wie Keramik oder Gold entstehen. Je nach Tarif können bis zu 100 % der Gesamtkosten erstattet werden, wodurch der Eigenanteil auf 0 EUR sinken kann. Viele moderne Tarife bieten Sofortschutz ohne Wartezeit, jedoch gelten in den ersten Jahren oft Begrenzungen durch eine Zahnstaffel (z. B. 1.000 EUR im ersten Jahr, 2.000 EUR in den ersten zwei Jahren).

Tipp: Holen Sie sich vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan vom Zahnarzt und reichen Sie diesen bei Ihrer Zusatzversicherung ein. So wissen Sie im Voraus, welche Beträge erstattet werden. Achten Sie darauf, dass Inlays und Onlays im Versicherungsvertrag als „Zahnersatz" oder „hochwertige Zahnbehandlung" aufgeführt sind. Vergleichsplattformen wie Privadent helfen dabei, aus über 150 Tarifen die passende Versicherung zu finden.

6. Vorteile von Inlays und Onlays

Präzise Passform und lange Lebensdauer

Inlays und Onlays bieten zahlreiche Vorteile, insbesondere wenn es um Passgenauigkeit und Haltbarkeit geht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen werden sie nicht direkt im Mund geformt, sondern im Labor oder mithilfe von CAD/CAM-Technologie gefertigt. Moderne 5-Achsen-Fräsmaschinen ermöglichen dabei eine extrem präzise Herstellung, die durch minimale Fräserdurchmesser eine exakte Anpassung sicherstellt. Das Ergebnis: ein sehr kleiner Zementspalt und eine hervorragende Randdichtung.

Ein weiterer Pluspunkt: Keramik-Inlays schrumpfen nicht. Im Gegensatz zu Kunststofffüllungen, die beim Aushärten leicht schrumpfen und dadurch kleine Spalten hinterlassen, entfällt dieses Risiko bei vorgefertigten Inlays komplett. Die chemische Verbindung von Keramik-Inlays mit dem Zahn sorgt zudem für eine Wiederherstellung der ursprünglichen Festigkeit – ein entscheidender Vorteil, besonders bei geschwächten oder wurzelbehandelten Zähnen. Das reduziert das Risiko von Frakturen erheblich.

„Die Festigkeit des Materials und seine Verarbeitung sorgen dafür, dass die Versorgungen zu den haltbarsten überhaupt gehören." – Zahnärzte Neustadt Passage

Neben der Langlebigkeit überzeugt diese Methode auch durch ihre ästhetischen Vorzüge.

Hervorragende Ästhetik

Keramik bietet eine natürliche Optik, da sie die Farbe, Lichtdurchlässigkeit und Härte des Zahnschmelzes nachahmt. Mithilfe digitaler Intraoralscanner und Farbskalen kann die Restauration exakt an die individuelle Zahnfarbe angepasst werden. Das Resultat: Die Versorgung fügt sich so nahtlos ein, dass sie praktisch unsichtbar ist.

Während Kunststofffüllungen mit der Zeit verschleissen, absplittern oder sich verfärben können, bleibt Keramik über Jahrzehnte hinweg stabil und optisch ansprechend. Die anatomisch präzise Nachbildung von Kauflächen und Kontaktpunkten, die im Labor erfolgt, übertrifft deutlich die Möglichkeiten einer direkt im Mund geformten Füllung.

„Keramik als Material ist in Bezug auf Biologie, Passform, Haltbarkeit und Ästhetik sehr zu empfehlen. Sie erfüllt die Anforderungen einer hochwertigen ästhetischen Zahnheilkunde und ermöglicht die Wiederherstellung schöner und anatomisch korrekter Zähne." – Dr. med. dent. Markus Spalek, Alpine BioDental

Neben der Ästhetik und Funktionalität ist auch der Erhalt der natürlichen Zahnsubstanz ein wesentlicher Vorteil.

Schonung der Zahnsubstanz

Im Vergleich zu einer Krone, bei der der gesamte Zahn bis auf einen Stumpf abgeschliffen wird, sind Inlays und Onlays deutlich schonender. Sie ersetzen nur die beschädigten oder fehlenden Teile des Zahns und bewahren so viel gesunde Zahnsubstanz wie möglich.

Inlays liegen innerhalb der Zahnhöcker und lassen die äußeren, gesunden Zahnwände unverändert. Onlays bedecken zusätzlich einen oder mehrere Höcker, um geschwächte Bereiche zu stabilisieren, ohne dabei unnötig viel Zahnsubstanz zu entfernen. In bestimmten Fällen, etwa bei Abrasion, können keramische Overlays sogar ohne Beschleifen direkt auf die Kauflächen aufgeklebt werden.

„Inlays und Onlays sind Restaurationen, die verwendet werden, wenn Sie eine leichte bis mittlere Menge an fehlender Zahnsubstanz haben und daher mehr natürlichen Zahn erhalten als eine Krone." – Dr. Wright, Advance Dental Arts

7. Fazit

Inlays und Onlays sind eine ausgezeichnete Alternative zu herkömmlichen Füllungen. Sie überzeugen durch ihre präzise Passform, lange Haltbarkeit und ihr natürliches Aussehen. Im Vergleich zu Kronen schonen sie zudem deutlich mehr gesunde Zahnsubstanz. Besonders bei mittleren bis größeren Zahndefekten bieten sie eine ideale Lösung, die Funktionalität, Langlebigkeit und den Erhalt der natürlichen Zahnstruktur vereint.

Mit einer Lebensdauer von 25 bis 40 Jahren sind sie eine langfristige Investition in Ihre Zahngesundheit. Allerdings übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur einen Festzuschuss, sodass ein Eigenanteil von 320 EUR bis 510 EUR entsteht.

Eine Zahnzusatzversicherung kann diese Kosten erheblich reduzieren. Je nach Tarif ist es möglich, bis zu 100 % der Gesamtkosten erstattet zu bekommen. Damit haben Sie die Freiheit, hochwertige Materialien wie Keramik oder Gold zu wählen, ohne sich Gedanken über hohe Zusatzkosten machen zu müssen. Plattformen wie Privadent erleichtern die Suche nach einer passenden Versicherung, indem sie über 150 Tarife vergleichen und Ihnen helfen, die beste Option für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Wenn Ihnen Langlebigkeit, Ästhetik und der Schutz Ihrer natürlichen Zähne wichtig sind, sind Inlays und Onlays eine hervorragende Wahl. Mit der richtigen Versicherung können Sie die Vorteile dieser Behandlung voll ausschöpfen und dabei Ihre Zahngesundheit optimal unterstützen.

8. Häufig gestellte Fragen

Inlays und Onlays bieten eine hervorragende Lösung für Zahnrestaurationen, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Füllungen. Sie bestehen aus hochwertigen Materialien wie Keramik, Gold oder speziellen Legierungen, die für ihre Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit bekannt sind. Diese Materialien sind nicht nur unempfindlich gegenüber Abnutzung, sondern auch resistent gegen Verfärbungen – ideal bei größeren oder komplexeren Zahndefekten.

Ein entscheidender Pluspunkt ist ihre präzise Passform. Da Inlays und Onlays individuell angefertigt werden, passen sie exakt in den betroffenen Zahn. Das minimiert das Risiko von Folgeproblemen wie erneuter Karies und schützt gleichzeitig die noch vorhandene Zahnsubstanz. Für ein ästhetisches Ergebnis können sie zudem in Zahnfarbe gestaltet werden, was eine natürliche Optik gewährleistet.

Kurz gesagt: Inlays und Onlays überzeugen durch ihre Langlebigkeit, Stabilität und ihr ansprechendes Aussehen – eine ideale Wahl für größere Zahnschäden.

Die Materialwahl spielt eine entscheidende Rolle bei den Kosten und der Lebensdauer von Inlays und Onlays. Keramik ist besonders gefragt, da sie optisch den natürlichen Zähnen sehr nahekommt, langlebig ist und gut verträglich. Diese Vorteile machen sie jedoch oft zur kostspieligsten Option. Gold überzeugt durch außergewöhnliche Haltbarkeit, wird aber immer seltener genutzt und ist ebenfalls teuer. Kunststoff- oder Komposit-Inlays sind preiswerter, zeigen jedoch eine geringere Haltbarkeit und nutzen sich schneller ab.

Die Entscheidung für ein Material sollte von Faktoren wie ästhetischen Vorlieben, Verträglichkeit, Haltbarkeit und finanziellen Möglichkeiten abhängen. Keramik ist aufgrund ihrer natürlichen Optik und Strapazierfähigkeit oft die erste Wahl, aber andere Materialien können je nach individueller Situation ebenfalls sinnvoll sein.

Die Kosten für Inlays und Onlays können schnell in die Höhe schießen, besonders wenn Sie sich für Materialien wie Keramik oder Gold entscheiden. Hier springt oft die Zahnzusatzversicherung ein, denn die gesetzliche Krankenversicherung deckt in der Regel nur einen Teil der Kosten – und das auch nur unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen.

Eine Zahnzusatzversicherung schließt diese Lücke, indem sie die Differenz zwischen den tatsächlichen Behandlungskosten und dem, was die gesetzliche Krankenkasse erstattet, übernimmt. Je nach gewähltem Tarif kann die Versicherung einen großen Teil oder sogar die gesamten zusätzlichen Kosten tragen. Um sicherzustellen, dass Sie optimal abgesichert sind, sollten Sie die Vertragsbedingungen sorgfältig prüfen und einen Tarif wählen, der Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

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