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Welcher Zahnzusatzversicherungs-Typ sind Sie? In wenigen Minuten zum passenden Tarif

Von Basis bis Premium: Finden Sie heraus, welcher Versicherungsschutz zu Ihren Zähnen und Ihrem Budget passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • check Ein Selbsttest hilft, aus der Vielfalt an Tarifen den passenden Versicherungstyp für Ihre Situation zu ermitteln.
  • check Die vier Tariftypen Basis, Komfort, Premium und Spezialist decken unterschiedliche Bedürfnisse und Budgets ab.
  • check Monatsbeiträge liegen je nach Alter und Tarif zwischen 8 und 45 Euro bei 70 bis 100 Prozent Erstattung.
  • check Zahnzustand, geplante Behandlungen und Budget sind die drei wichtigsten Kriterien für die Tarifwahl.
  • check Bereits angeratene Behandlungen sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, ein frühzeitiger Abschluss lohnt sich.
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Inhaltsverzeichnis

Warum die Tarifwahl so schwer fällt

Mehr als 30 Versicherer bieten in Deutschland Zahnzusatzversicherungen an, und die Tarifvielfalt kann schnell unübersichtlich werden. Erstattungssätze von 70 bis 100 Prozent, unterschiedliche Leistungsbereiche und stark variierende Monatsbeiträge machen die Wahl schwer. Ein Selbsttest hilft Ihnen, in wenigen Minuten Klarheit über Ihren persönlichen Bedarf zu gewinnen.

Denn nicht jeder Mensch braucht denselben Versicherungsschutz. Wer gesunde Zähne hat und vor allem Vorsorge absichern möchte, stellt andere Anforderungen als jemand, der bereits Zahnersatz benötigt. Der Selbsttest für Zahnzusatzversicherungen führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Fragen und zeigt Ihnen, welcher Versicherungstyp zu Ihrer Situation passt.

1. Warum ein Selbsttest vor dem Versicherungsabschluss wichtig ist

Zahnzusatzversicherungen unterscheiden sich in Leistungsumfang, Erstattungshöhe und Preis erheblich. Allein bei Privadent stehen über 35 Tarife von 16 Versicherern zur Auswahl. Ohne eine strukturierte Bedarfsanalyse besteht die Gefahr, entweder zu viel für überflüssige Leistungen zu zahlen oder im Ernstfall unterversichert zu sein.

Individuelle Bedürfnisse statt Pauschallösung

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt beim Zahnersatz nur einen Festzuschuss, der sich an der günstigsten Regelversorgung orientiert. Bei hochwertigem Zahnersatz wie Implantaten oder Keramikkronen kann der Eigenanteil schnell mehrere tausend Euro betragen. Ein Selbsttest klärt vorab, ob Sie diesen Schutz benötigen oder ob ein günstigerer Basistarif ausreicht.

Hinzu kommt: Bereits angeratene oder begonnene Behandlungen sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Ein frühzeitiger Abschluss lohnt sich daher besonders. Der Selbsttest hilft Ihnen, den richtigen Zeitpunkt und den passenden Tarif zu bestimmen, bevor eine Behandlung ansteht.

2. So funktioniert der Zahnzusatzversicherungs-Selbsttest

Ein Selbsttest für Zahnzusatzversicherungen funktioniert wie eine strukturierte Checkliste. Sie beantworten einige gezielte Fragen zu Ihrer Zahnsituation, Ihren Wünschen und Ihrem Budget. Anhand Ihrer Antworten lässt sich eingrenzen, welcher Tariftyp für Sie in Frage kommt.

Die vier Bereiche des Selbsttests

Ein seriöser Selbsttest deckt vier zentrale Bereiche ab, die Ihre Tarifwahl maßgeblich beeinflussen.

  1. Zahnzustand erfassen: Fehlen Ihnen Zähne, tragen Sie bereits Zahnersatz oder stehen Behandlungen an? Der aktuelle Zustand Ihrer Zähne bestimmt, welche Tarife Sie überhaupt abschließen können und welche Leistungen Sie benötigen.
  2. Leistungsschwerpunkte priorisieren: Zahnzusatzversicherungen decken verschiedene Bereiche ab: Zahnersatz, Prophylaxe, Zahnbehandlung, Kieferorthopädie, Aufbissschienen und teilweise Bleaching. Überlegen Sie, welche Leistungen für Sie besonders wichtig sind.
  3. Budget festlegen: Monatsbeiträge für eine Zahnzusatzversicherung liegen je nach Alter und Tarif zwischen 8 und 45 Euro. Legen Sie fest, wie viel Sie monatlich investieren möchten.
  4. Erstattungsniveau wählen: Tarife erstatten zwischen 70 und 100 Prozent der Behandlungskosten. Höhere Erstattung bedeutet höhere Beiträge. Entscheiden Sie, ob Ihnen eine Teilerstattung genügt oder ob Sie möglichst alle Kosten abgedeckt haben möchten.

Auswertung und nächste Schritte

Nach Beantwortung dieser Fragen können Sie Ihre Antworten mit den Tarifprofilen abgleichen. Dabei zeigt sich schnell, ob ein Basis-, Komfort- oder Premiumtarif zu Ihren Bedürfnissen passt. Im Anschluss lohnt sich ein detaillierter Tarifvergleich, bei dem Sie die konkreten Leistungen und Preise gegenüberstellen.

3. Welcher Versicherungstyp passt zu Ihnen?

Aus dem Selbsttest ergeben sich in der Regel vier Grundtypen. Jeder Typ steht für ein bestimmtes Sicherheitsbedürfnis und ein entsprechendes Budget. Ordnen Sie sich dem Typ zu, der am besten zu Ihrer Situation passt.

Der Basis-Typ: Solider Grundschutz

Sie haben gesunde Zähne, gehen regelmäßig zur Kontrolle und möchten vor allem für den Fall vorsorgen, dass Zahnersatz nötig wird. Ein Basistarif mit 70 bis 75 Prozent Erstattung reicht Ihnen aus. Die Monatsbeiträge liegen häufig zwischen 8 und 15 Euro.

  • Erstattung Zahnersatz: 70 bis 75 Prozent
  • Monatlicher Beitrag: in der Regel 8 bis 15 Euro
  • Geeignet für: Personen mit gesunden Zähnen und geringem Behandlungsbedarf

Der Komfort-Typ: Guter Schutz für alle Fälle

Sie möchten nicht nur Zahnersatz, sondern auch Prophylaxe und Zahnbehandlungen gut abgesichert wissen. Komforttarife erstatten 80 bis 90 Prozent der Kosten und decken häufig auch professionelle Zahnreinigungen ab. Die Beiträge liegen dabei meist zwischen 15 und 30 Euro monatlich.

  • Erstattung Zahnersatz: 80 bis 90 Prozent
  • Monatlicher Beitrag: in der Regel 15 bis 30 Euro
  • Geeignet für: Personen, die umfassenden Schutz bei moderatem Budget suchen

Der Premium-Typ: Maximale Absicherung

Sie legen Wert auf hochwertigen Zahnersatz, möchten Implantate und Keramikversorgungen möglichst vollständig erstattet bekommen und schätzen Zusatzleistungen wie Bleaching. Premiumtarife bieten 90 bis 100 Prozent Erstattung, kosten dafür aber 25 bis 45 Euro pro Monat.

  • Erstattung Zahnersatz: 90 bis 100 Prozent
  • Monatlicher Beitrag: in der Regel 25 bis 45 Euro
  • Geeignet für: Personen mit hohem Qualitätsanspruch an Zahnersatz und Zusatzleistungen

Der Spezialist-Typ: Gezielter Schutz

Sie haben einen konkreten Bedarf, etwa eine kieferorthopädische Behandlung oder möchten ausschließlich Prophylaxe absichern. In diesem Fall sind Spezialtarife sinnvoll, die bestimmte Leistungsbereiche besonders gut abdecken, dafür aber in anderen Bereichen eingeschränkt sein können.

  • Schwerpunkt: gezielter Schutz für einzelne Leistungsbereiche wie Kieferorthopädie oder Prophylaxe
  • Monatlicher Beitrag: variiert je nach Leistungsumfang
  • Geeignet für: Personen mit spezifischem Behandlungsbedarf

4. Die wichtigsten Fragen für Ihre Entscheidung

Bevor Sie einen Tarif abschließen, sollten Sie sich einige zentrale Fragen ehrlich beantworten. Diese Fragen bilden das Herzstück jedes Selbsttests und helfen Ihnen, Ihre persönliche Ausgangslage realistisch einzuschätzen.

Fragen zu Ihrem Zahnzustand

  • Fehlende Zähne: Fehlen Ihnen Zähne, die noch nicht durch Brücken oder Implantate ersetzt wurden? Fehlende Zähne können die Tarifauswahl einschränken oder den Beitrag erhöhen.
  • Laufende Behandlungen: Sind Sie aktuell in zahnärztlicher Behandlung oder wurde Ihnen eine Behandlung angeraten? Bereits geplante Maßnahmen sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
  • Zahnfleischprobleme: Wurde bei Ihnen eine Parodontose festgestellt? Diese Vorerkrankung beeinflusst die Annahmeentscheidung einiger Versicherer.

Fragen zu Ihren Erwartungen

  • Gewünschte Erstattungshöhe: Reicht Ihnen eine Teilerstattung von 70 bis 80 Prozent, oder möchten Sie möglichst 100 Prozent der Kosten erstattet bekommen?
  • Wichtige Leistungsbereiche: Liegt Ihr Schwerpunkt auf Zahnersatz, Prophylaxe, Kieferorthopädie oder einer Kombination aus mehreren Bereichen?
  • Budget: Wie viel möchten Sie monatlich für die Versicherung ausgeben? Gute Tarife beginnen bereits ab etwa 10 Euro pro Monat.

Fragen zum Zeitpunkt

Je jünger Sie beim Abschluss sind, desto niedriger fallen die monatlichen Beiträge aus. Ein Abschluss vor dem 30. Lebensjahr kann die Beiträge im Vergleich zu einem späteren Abschluss deutlich senken. Beachten Sie außerdem die Wartezeiten: Viele Tarife leisten erst nach 8 Monaten für Zahnersatz. Einige Versicherer bieten jedoch Tarife ohne Wartezeit an.

5. Was der Selbsttest über Leistungen verrät

Der Selbsttest zeigt Ihnen nicht nur den passenden Tariftyp, sondern hilft auch, die einzelnen Leistungsbereiche richtig einzuordnen. Denn Zahnzusatzversicherungen decken weit mehr ab als nur Zahnersatz.

Zahnersatz: Der wichtigste Baustein

Die meisten Versicherten schließen eine Zahnzusatzversicherung primär für den Zahnersatz ab. Kronen, Brücken und Implantate können schnell mehrere tausend Euro kosten. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur einen Festzuschuss von etwa 60 Prozent der Regelversorgung. Je nach Tarif erstattet die Zahnzusatzversicherung zwischen 70 und 100 Prozent der verbleibenden Kosten.

Prophylaxe: Vorsorge absichern

Professionelle Zahnreinigungen kosten in der Regel 80 bis 120 Euro pro Sitzung. Viele Tarife übernehmen diese Kosten bis zu zweimal jährlich. Wer regelmäßig zur Prophylaxe geht, kann allein dadurch die Versicherungsbeiträge teilweise wieder einsparen.

Kieferorthopädie und Spezialleistungen

Für Erwachsene übernimmt die GKV in der Regel keine kieferorthopädischen Behandlungen. Wenn Sie eine Zahnkorrektur planen, sollten Sie gezielt nach Tarifen suchen, die Kieferorthopädie für Erwachsene einschließen. Ähnliches gilt für Aufbissschienen bei Bruxismus oder Bleaching-Behandlungen: Nicht jeder Tarif deckt diese Leistungen ab.

6. Fazit: Mit dem Selbsttest zur passenden Versicherung

Ein Selbsttest für Zahnzusatzversicherungen bringt Struktur in eine komplexe Entscheidung. Statt sich von der Vielfalt der Tarife verunsichern zu lassen, klären Sie in wenigen Schritten Ihren Zahnzustand, Ihre Leistungswünsche und Ihr Budget. So gelangen Sie schnell zu einem Tariftyp, der zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Im nächsten Schritt lohnt sich ein detaillierter Tarifvergleich, bei dem Sie die konkreten Erstattungssätze, Wartezeiten und Monatsbeiträge verschiedener Anbieter gegenüberstellen. Je frühzeitiger Sie sich mit dem Thema befassen, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge und desto besser der Versicherungsschutz, wenn Sie ihn tatsächlich benötigen.

7. Häufige Fragen zum Selbsttest

Ein Selbsttest dauert in der Regel zwei bis fünf Minuten. Sie beantworten dabei Fragen zu Ihrem Zahnzustand, Ihrem Budget und Ihren gewünschten Leistungen. Anhand Ihrer Antworten lässt sich schnell eingrenzen, welcher Tariftyp zu Ihrer Situation passt. Für den anschließenden detaillierten Tarifvergleich sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen.
Online-Selbsttests bieten eine gute erste Orientierung, um Ihren Versicherungstyp einzuordnen. Sie ersetzen jedoch keine individuelle Beratung, insbesondere bei Vorerkrankungen oder fehlenden Zähnen. Ein seriöser Selbsttest fragt mindestens nach Zahnzustand, gewünschtem Erstattungsniveau und Budget. Die Ergebnisse sollten Sie anschließend durch einen konkreten Tarifvergleich vertiefen.
Für den Selbsttest benötigen Sie Angaben zu Ihrem Alter, Ihrem aktuellen Zahnzustand und Ihrem monatlichen Budget. Hilfreich sind außerdem Informationen darüber, ob Zähne fehlen, ob Behandlungen geplant sind und welche Leistungsbereiche Ihnen besonders wichtig sind, etwa Zahnersatz, Prophylaxe oder Kieferorthopädie.
Der Selbsttest zeigt Ihnen, welcher Tariftyp zu Ihrem Bedarf passt. Im nächsten Schritt vergleichen Sie passende Tarife anhand konkreter Leistungen, Erstattungssätze und Monatsbeiträge. Über einen Tarifvergleich können Sie anschließend den gewünschten Tarif direkt online abschließen. Beachten Sie dabei eventuelle Wartezeiten und Gesundheitsfragen.
Der Selbsttest ermittelt Ihren persönlichen Versicherungstyp und klärt Ihren grundsätzlichen Bedarf. Ein Tarifvergleich geht einen Schritt weiter und stellt konkrete Tarife mit ihren Leistungen, Erstattungssätzen und Preisen gegenüber. Der Selbsttest ist also die Vorstufe: Er hilft Ihnen, die Auswahl einzugrenzen, bevor Sie Tarife im Detail vergleichen.
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